Neues Bauen Neues Leben
Die 20er Jahre in Magdeburg

Christian Antz, Christian Gries, Ute Maasberg, Regina Prinz (Ed.)
With texts by Christian Antz, Reinhard Bergner, Olaf Gisbertz, Christian Gries, Beatrix Herlemann, Bettina Hünicke, Andreas Krase, Peter Lackner, Ute Maasberg, Tomi Mäkelä, Simone Oelker, Eckhart W. Peters, Regina Prinz, Mathias Tullner, Bernd Wedemeyer, Manfred Wille, Klaus Zimmermann

Als „Stadt des Neuen Bauwillens“ hat Magdeburg in den 1920er Jahren internationalen Bekanntheitsgrad errungen. Die städtebaulichen und architektonischen Projekte des Architekten Bruno Taut bewirkten einen Aufschwung und Imagewandel. Der Wille zur Modernisierung war das zentrale Handlungsmotiv von Politikern und Künstlern wie Carl Krayl, Johannes Molzahn, Walter Dexel oder Xanti Schawinsky. Sie veränderten auch die Einstellung der Bürger zu ihrer Stadt. Gleichzeitig beförderten diese Entwicklungen auch die Gründung des rechtsgerichteten „Stahlhelm“ und führten zur Demontage der avantgardistischen Bewegungen. Dieses Buch berichtet von den nicht immer konfliktfreien Auseinandersetzungen um die Moderne und erzählt die Stadtgeschichte im Kontext des Neuen Bauens als einen Ort des Aufbruchs in eine neue Zeit. Neues Bauen Neues Leben ist 2001 zum ersten Mal erschienen und gilt bis heute als aktuelles Standardwerk zur Magdeburger Stadtgeschichte.

2018, Deutscher Kunstverlag, Berlin
252 Pages, 14 farbige und 175 s/w Abb., Broschur
German/English (bilingual)
ISBN 978-3-422-92628-8

  • Regina Prinz,  Ute Maasberg:  Vorwort, S. 7–8
  • Klaus Zimmermann,  Peter Lackner:  Geleitwort – Magdeburger Moderne – Aufbruch zu Neuem Bauen und Neuem Leben in den 20er Jahren des 20. und 21. Jahrhunderts, S. 9–10
  • Christian Antz:  „Von Magdeburg nimmt Frühlicht seinen Lauf“ – Mitteldeutschland in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, S. 11–14
  • Bernd Wedemeyer:  Die neue Zeit, der neue Mensch und die neue Kultur – Zur Geistes- und Kulturgeschichte der Weimarer Republik, S. 15–28
  • Manfred Wille:  Politik und Wirtschaft im Magdeburg der 20er Jahre, S. 29–42
  • Mathias Tullner:  Magdeburg und das Mitteldeutschlandproblem in den 20er Jahren, S. 43–56
  • Regina Prinz:  Neues Bauen und Politik – Der Sonderfall Magdeburg, S. 57–76
  • Olaf Gisbertz:  „Mit dem Frühling um die Wette bauen“ – Johannes Göderitz in Magdeburg, S. 77–90
  • Ute Maasberg:  Carl Krayl und die Idee der farbigen Stadt, S. 91–118
  • Bettina Hünicke:  Gartenstadt-Kolonie Reform – Ein Restaurierungsbericht, S. 119–130
  • Reinhard Bergner:  „Der neuen Schule auch das neue Schulhaus“ – Zur Reformschulbewegung in Magdeburg, S. 131–148
  • Christian Gries:  Von der Kunst zur Gestaltung – Design für eine neue Stadt, S. 149–160
  • Andreas Krase:  Fotografie für das Neue Magdeburg – Xanti Schawinsky 1929–1931, S. 161–178
  • Tomi Mäkelä:  Neue Musik und urbanes Lebensgefühl in der Kulturstadt Magdeburg, S. 179–192
  • Beatrix Herlemann:  Das Reichsbanner Schwarz Rot Gold in Magdeburg, S. 193–212
  • Eckhart W. Peters:  Der neue Geist des Städtebaus – Eine Stadt blüht auf – Einige Gedanken zum Neuen Bauen in Magdeburg, S. 213–224
  • Simone Oelker:  Magdeburg und das Neue Bauen in Celle, Karlsruhe und Frankfurt am Main, S. 225–236
  • Weiterführende Literatur, S. 237–240
  • Personenindex, S. 241–242
  • Abkürzungen und Abbildungsnachweis, S. 243–244
  • Farbtafeln, S. 245

  • Christian Antz
  • Reinhard Bergner
  • Olaf Gisbertz
  • Christian Gries
  • Beatrix Herlemann
  • Bettina Hünicke
  • Andreas Krase
  • Peter Lackner
  • Ute Maasberg
  • Tomi Mäkelä
  • Simone Oelker
  • Eckhart W. Peters
  • Regina Prinz
  • Mathias Tullner
  • Bernd Wedemeyer
  • Manfred Wille
  • Klaus Zimmermann